Die Paysafecard ist beliebt, weil sie einfach ist. Karte an der Tankstelle kaufen, 16-stelligen Code eingeben, fertig. Beim Casino-Bonus führt diese Einfachheit aber öfter zu Ärger, als man denkt.
Problem 1: Paysafecard zählt nicht für den Bonus
Manche Casinos schließen bestimmte Zahlungswege vom Willkommensbonus aus. Meist trifft es Skrill und Neteller, gelegentlich aber auch Prepaid-Karten. Die Liste steht in den Bonusbedingungen. Steht Paysafecard darauf, bekommst du keinen Bonus, auch wenn du einen Bonuscode eingibst.
Problem 2: Mindestbetrag und Kartenwerte
Paysafecards gibt es in festen Werten. Verlangt der Bonus 20 € Mindesteinzahlung und du hast eine 10-€-Karte und eine 25-€-Karte, kannst du oft mehrere Codes kombinieren. Bei einigen Anbietern zählt aber nur die einzelne Transaktion. Lies vorher, wie der Anbieter das handhabt.
Problem 3: Die Auszahlung
Auf eine Paysafecard lässt sich nichts zurückzahlen. Für die Auszahlung brauchst du ein Bankkonto, eine E-Wallet oder ein my paysafecard-Konto. Spätestens dann verlangt der Anbieter einen Ausweis und oft einen Nachweis, dass das Zielkonto dir gehört. Wer mit Paysafecard spielt, um anonym zu bleiben, ist es beim Auszahlen nicht mehr.
Problem 4: Gebühren und Restguthaben
Paysafe zieht nach zwölf Monaten ohne Nutzung eine monatliche Gebühr vom Restguthaben ab. Kleine Reste auf alten Karten verschwinden so mit der Zeit. Die aktuellen Gebühren stehen in den Bedingungen von Paysafe.
Welche Anbieter Paysafecard akzeptieren
Von den Anbietern mit deutscher Erlaubnis in unserem Vergleich akzeptieren Betano und bet-at-home die Paysafecard. Die meisten Offshore-Casinos im Vergleich nehmen sie ebenfalls an, haben aber keine deutsche Erlaubnis. Eine Übersicht steht auf der Seite Paysafecard im Casino.
Der gute Teil
Für die Kontrolle des eigenen Budgets ist die Paysafecard ideal. Was du an der Kasse kaufst, ist dein Limit für den Abend. Wer nicht nachladen kann, verliert nicht mehr als geplant.