Der 100-%-Bonus ist der Klassiker. Du zahlst 100 € ein und hast 200 € auf dem Konto. Das wirkt wie geschenktes Geld und ist auch so gemeint. In Wirklichkeit ist es eine Wette des Casinos darauf, dass du die zweiten 100 € samt deiner eigenen beim Umsetzen wieder verlierst.
Die Grenze, ab der er kippt
Bei 4 Prozent Hausvorteil kostet jeder Euro Umsatz 4 Cent. Ein Bonus von 100 € ist also genau so viel wert wie 2.500 € Umsatz kosten. Daraus ergibt sich die Grenze:
| Umsatz gilt auf | lohnt sich bis etwa | Beispiel aus dem Vergleich |
|---|---|---|
| nur den Bonus | 25-fach | Vegadream, 30x auf Bonus: leicht im Minus |
| Bonus + Einzahlung | 12,5-fach | Casinia, 35x auf Bonus + Einzahlung: deutlich im Minus |
Fast alle Offshore-Boni im Vergleich liegen über dieser Grenze. Der Willkommensbonus für Slots bei bet-at-home mit 20-fachem Umsatz auf Bonus und Einzahlung liegt ebenfalls darüber.
Wann ein 100-%-Bonus trotzdem Sinn ergibt
- Der Umsatz ist niedrig, etwa 10- bis 20-fach nur auf den Bonus.
- Es gibt keinen Gewinndeckel.
- Die Frist ist lang genug, 30 Tage oder mehr.
- Du spielst ohnehin Slots und hättest den Umsatz auch ohne Bonus gemacht. Dann ist der Bonus ein Rabatt auf dein Spiel, kein Anreiz für mehr.
Der versteckte Nachteil
Solange der Bonus aktiv ist, ist meist auch dein eigenes Geld gebunden. Du kannst nicht einfach 150 € auszahlen, wenn du nach zehn Minuten vorn liegst. Ohne Bonus könntest du das. Für viele Gelegenheitsspieler ist diese Freiheit mehr wert als der rechnerische Vorteil eines guten Bonus.
In einer Minute prüfen
Trag Einzahlung, Bonus, Umsatzfaktor und Basis unten ins Röntgen ein. Der Bildschirm zeigt sofort, ob der erwartete Wert positiv oder negativ ist. Mit dem Klick auf „2.000 Mal durchspielen“ siehst du, wie oft am Ende tatsächlich Geld übrig bleibt.